phoenix003Die SIB-Therapie nach Thomas Bauschert, Somatoindizierte Integrative Bewusstseinstherapie, nimmt das Symptom, die körperliche Erkrankung, Fehlsteuerung, Fehlhaltung, wie auch immer sie geartet ist, als Anker um dann von ihr ausgehend in direkter Verbindung zum Bewusstsein, zum geistigen Ursprung dieser Erkrankung, Fehlsteuerung, Fehlhaltung zu gelangen, um dann den Körper und den Geist eins werden zu lassen und dies den Ursprung zu erkennen, wahrzunehmen, die Gefühle die damit verbunden sind und mit diesen dann in heilvoller Weise umzugehen, aufzulösen, anzunehmen, um sie dann ins Heil zu bringen. Um beim Symbol des Ankers zu bleiben: den Anker zuerst einmal wahrnehmen, finden und bewusst werden lassen und von ihm aus dann an der Ankerkette sich allmählich Glied für Glied ans Licht an die Oberfläche des Geistes zu bewegen und dort zu erkennen, was will der Geist mit diesem Symptom, mit dieser Erkrankung, Fehlsteuerung, Fehlhaltung, Schmerzsymptomatik zum Ausdruck bringen, um es dann in heilvoller Weise zu erkennen und dann zu wandeln. So dass sich letztendlich die Somatik sich auflösen kann. Die Erkrankung, die Fehlhaltung, die Schmerzsymptomatik, die Fehlsteuerung sich auflösen kann, ins Gleichgewicht kommen, in Harmonie der Seele und dem Geist und natürlich die seelisch-geistige Entsprechung, die Ursprung des Ganzen ist, in heilvoller Weise für denjenigen in persönlicher Weise zum Heil zu bringen.

In über 30jähriger Berufserfahrung konnte ich lernen, erfahren, durch meine Patienten lernen, wie diese Zusammenhänge in direktester Weise sich zeigen und dass es nicht heilvoll ist, die Symptomatik nur zu behandeln, denn diese sucht sich immer nur ihren Weg, wenn das Urthema, das Grundthema, das seelisch geistiger psychischer Natur ist, nicht angesehen wird, nicht bearbeitet wird. Denn wenn es sich um eine reine Symptom- oder Körperbehandlung handelt, wird dies besser, hat auch positive Wirkung auf den Geist, aber sie behandelt nie das Urproblem und es kann und wird dann zu einer Symptomverschiebung kommen. Das sind Dinge, die sind in den Büchern beschrieben und ich habe sie in den über 30 Jahren Berufserfahrung und Arbeit mit und an den Menschen erfahren, sie werden mir jeden Tag so gezeigt. Daraus habe ich dann diese Therapiemethode konzipiert, welche sich ableitet aus der täglich von mir ausgeführten Körperarbeit als Einstieg und der Bewusstseinsarbeit, Psychotherapie ableitend von der Erfahrung und des Wissens von Werner Meinhold und meinen Lehrerinnen/Lehrern. Ganz praktisch kann sich eine solche Behandlung und Therapie so zeigen, dass ein großer Befund-/Diagnose-/Anamneseblock zu Anfang steht, körperliche Untersuchung, Gespräch usw. Die weiterführende Behandlung ist dann beginnend von der Symptomatik, z. B. es handelt sich um eine Symptomatik des Knies, dann werde ich das Knie kurz behandeln und dann bei der Einleitung in den abgesenkten Bewusstseinszustand, wo ich dann den Patienten begleitete, damit er in Kontakt mit seinem Unterbewusstsein kommt und sich dann aus dem Unterbewusstsein, aus dem was sich dann zeigt, die Verbindung von seiner Symptomatik zu seinem Bewusstsein, zu seinem Geist, zu seiner geistigen Haltung hergestellt werden kann, sich äußern kann, angesehen werden kann, damit in heilvoller Weise umgegangen werden kann, so dass dieser Konflikt zur Auflösung gebracht werden kann. Hierbei werde ich entweder bei der gesamten Behandlung den betroffenen Körperbereich berühren, halten, oder bei dem Einleitungsritual den betroffenen symptombezogenen Körperbereich halten, berühren. Alles in Absprache mit dem Patienten, um hier noch einmal eine vertiefte Verbindung von der Symptomatik der Erkrankung, der Fehlsteuerung, der Fehlhaltung, dem Schmerzbereich, was auch immer, zum Geistigen herzustellen und diesen Kontakt auch zu halten. Dies geschieht immer alles in Absprache mit dem Patienten/Klienten. Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Weg für sich gehen könnten und ich Sie dabei begleiten dürfte.

Dies ist eine Mitteilung an alle, die sich für meine Arbeit interessieren, für eine Behandlung oder Therapie bei mir.
Das verstehe ich unter ganzheitlicher Therapie. Oft erschreckt dieses „Psycho“. Ich habe doch nichts an der Waffel – z. B. Das bedeutet das nicht. Das bedeutet einfach, dass es um Ihre Seele, Ihren Geist, Ihr Bewusstsein geht, von welchem alles ausgeht und Ihr Körper beeinflusst wird. Natürlich beeinflusst auch Ihr Körper Ihre Seele, den Geist. Aber was war zuerst da? Wir kommen, um es einmal auf biblische Weise zu benennen in das Fleisch, in den Körper. Was kommt denn da in den Geist, in den Körper, was nimmt Gestalt an? – Die Seele, der Geist, das Bewusstsein. Dies ist zuerst da. Und warum kümmern wir uns dann zuerst und fast ausschließlich um unseren Körper? Ich wiederhole es zum 1000sten Mal: Der Körper ist die Projektionsfläche des Geistes. Stehe ich unter Anspannung, spannen sich meine Schultern an. Kann ich einen Weg nicht gehen, will ich ihn noch nicht gehen, dann werde ich etwas an der Hüfte, dem Knie, dem Ober-/ Unterschenkel haben. Mein Körper zeigt mir an, was nicht in mein Bewusstsein dringt. Er zeigt es mir über das Unterbewusstsein an. Von daher ist es so, dass die meisten Patienten von mir eine Symptombehandlung wünschen. „Ich habe etwas am Fuß, bitte mach diesen Fuß wieder heil, mach ihn wieder ganz funktionsfähig.“ Dies gelingt wahrscheinlich mit Ihrem/ Deinem Dazutun, diesen Fuß wieder funktionsfähig zu machen, wieder zu verbessern, aber das Urproblem, das innere Problem des Bewusstseins, des Geistes, der Seele ist ja damit nicht behoben. Wir haben nur die Funktion, das Symptom behoben, was eigentlich anzeigt, dass da noch etwas in der Tiefe schlummert. Deshalb rufe ich alle Menschen dazu auf, eine ganzheitliche Therapie oder eine Behandlung im Sinne einer Heilung muss immer die psychische, seelische Bewusstseinskomponente mit einschließen. Ich gehe noch weiter. Wäre vorrangig zu behandeln. Natürlich in Akutfällen, wenn z. B. der Fuß nicht mehr funktioniert und man Schmerzen hat und man nicht mehr richtig gehen kann, müssen wir natürlich erst nach dem Fuß schauen, dass die Schmerzen geringer werden und die Funktion wieder herstellen. Aber dann sollte man danach schauen, warum kam es dazu. Was ist das Problem? Und ich möchte an dieser Stelle sagen, jeder Mensch hat seine Urproblematik und sein Urthema, um das sich dann alle weiteren Problemstellungen in seinem Leben gruppieren oder strahlenförmig daraus hervorgehen. Wenn wir unser Urproblem nicht zur Lösung oder zum Heil bringen und daran nicht arbeiten, werden wir immer wieder Problemstellungen in Form von körperlichen Beschwerden oder auch Problemstellungen im Leben, die auf diese Urthematik zurückgehen, haben. Um ganz zu sich zu kommen und auf den Weg der Schöpfung zu kommen: Die Schöpfung möchte, dass jeder der ist, als der er geboren wurde und sich dahin entwickelt und sich befreit von Fallstricken, falschen Glaubenssätzen, falschen Denk- und Verhaltensmuster aus der Kindheit. Dass man sich davon befreit und ganz man selbst wird. Das ist eine Heilwerdung und dazu sollte auch eine Behandlung, eine Therapie, eine ganzheitliche führen. In der heutigen Zeit werden häufigst nur Symptombehandlungen durchgeführt: Fuß geht nicht mehr – Fuß reparieren. Zur Not auch operieren, aber die Urthematik wurde nicht angegangen und somit kann es und wird es zur Symptomverschiebung kommen. Bedeutet: Der Fuß ist ganz und die seelische Thematik wurde nicht angegangen, daher wird sich die Seele/ der Geist einen anderen Weg suchen, sich körperlich zu äußern. Daher bearbeite ich das in meiner Praxis mit einer Therapie, die den Menschen in Kontakt mit seinem Unterbewusstsein bringt. Kontakt zum Unterbewusstsein bekommen wir am besten dann, wenn wir total entspannt sind, z. B. bei einer Methode wie dem Autogenen Training und nichts anderes ist die Hypnose auch. Eine Hinführung zu einem tiefen entspannten Zustand. Ich nenne es so: ich helfe meinem Patienten/ Klienten ein Rendevouz mit seinem Unterbewusstsein zu machen und dann dort zu fühlen und zu erfahren, worum es tatsächlich geht und in Kontakt mit sich selbst zu kommen. An dieser Stelle sei angemerkt, auf der Ebene, wo Sie das jetzt lesen, wo Du das jetzt liest, befindest Du Dich in dem kleineren Bereich Deines Bewusstseins, nämlich dem Wachbewusstsein. Viele Wissenschaftler schreiben, dass dies etwa 30 % ausmachen, andere sprechen von 20 %. Was sicher ist: es ist der kleinere Teil. Das Unterbewusstsein macht den größeren Teil aus. Daher, wenn wir zum Heil kommen wollen, wenn wir etwas auflösen und zur Lösung bringen wollen, sollte man an dem größeren Teil, der uns ausmacht arbeiten/ mit ihm umgehen. Das ist das Unterbewusstsein, daher Hypnosetherapie. Einfach nur, um in Kontakt mit dem Unterbewusstsein zu kommen, in Kontakt zu unseren Gefühlen, mit Worten und mit Symptombehandlung ändern wir noch nichts an unseren Gefühlen und das, was den Menschen ausmacht und das Eigentliche, die Essenz des Menschen ist, das sind seine Gefühle. Dort wäre anzusetzen, mit diesen sollte man umgehen, um zu einem heilvollen Sein zu kommen. Dies ist meine wichtige Herzensbotschaft an jeden, der zu mir zur Therapie/ Behandlung kommen möchte. Dort hinzuschauen, denn das ist wie ich arbeiten will. So möchte ich von Herzen arbeiten. Die Symptombehandlungen hängen mir zum Hals heraus. Das zeigt auch mein Körper an, dass ich durchaus jetzt schon merke, dass die harte körperliche Arbeit mit Manueller Therapie/ Körpertherapie mich zunehmend belastet. Die Arbeit, die ich Ihnen/ Dir jetzt aufzeigte, ist mir eine Herzensangelegenheit, diese belastet mich in diesem Sinne. Ich danke für Deine Aufmerksamkeit. Es soll zu Deinem Besten sein, diese Worte. Wenn Sie/ Dich diese Thematik tiefer interessiert, können wir gerne sprechen oder ich verweise auf das Buch in meiner Buchempfehlung: Psychosomatik ist die Art wie wir alle funktionieren von Dr. Matthias Ennenbach.

Als ganzheitliche Therapiepraxis noch einmal in bunter Vielfalt durchstarten!

30 Jahre Praxis Bauschert / Praxis Phoenix

Hypnascita™ ist ein Verfahren zur Geburtsvorbereitung in Hypnose entwickelt von der Hebamme für Hebammen, Doulas und alle in der Geburtshilfe Tätigen.
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Fast blind und abgeschrieben: Über verschlungene Wege findet Thomas Bauschert zu seiner beruflichen Bestimmung. Heute arbeitet der Erdmannhäuser als Masseur und Heilpraktiker.

Von Ingo Nicolay, Artikel aus der Marbacher Zeitung vom 06.12.2021, Foto: Werner Kuhnle

Portrait Thomas BauschertFrüher hat Thomas Bauschert noch Hell und Dunkel gesehen. Seit etwa acht Jahren ist er vollkommen erblindet. Sein Einstieg ins Berufsleben war oft demütigend. „Solch blöde Menschen wie Dich brauchen wir hier nicht“, ist jetzt nicht gerade ein Satz, der junge Menschen das Rüstzeug und das notwendige Selbstbewusstsein für den Berufsstart bei ihrer Ausbildung mitgibt. Daher wurde Thomas Bauschert, der inzwischen 59 Jahre ist, zunächst in eine Ausbildung zum Metallwerker gesteckt.

Doch einer wie Bauschert gibt nicht auf. Bis ihm die zweite Ausbildung zum Masseur genehmigt wurde, war das ein langer Kampf gegen die Windmühlen der Verwaltung. Über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen kommt er auf eine Sozialstation und mit vielen Menschen in Kontakt. Schon früh wurde ihm dabei klar: „Ich will mit Menschen arbeiten.“ Doch auch das ist zu Beginn nicht von Erfolg gekrönt. Kaum hat er seine eigene Massagepraxis eröffnet, beschneidet die damalige Gesundheitsreform den jungen Masseur existenzbedrohend.

Andere würden an so vielen Rückschlägen zerbrechen. Nicht so jedoch Bauschert: Je mehr er mit der Gesundheitsarbeit nah am Menschen in Berührung kam, desto stärker wurde sein Wille. Und desto klarer wurde ihm sein Weg, der noch vor ihm lag. Über viele physiotherapeutische Zusatzausbildungen wuchs sein Wissen – und mit ihm sein Selbstbewusstsein.

Seine spätere Ausbildung zum Heilpraktiker hat er sich mit juristischer Hilfe erstritten. Schon im normalen Studiengang ist das keine leichte Aufgabe. Noch um ein Vielfaches anstrengender wird es, wenn einem zuvor alle Lernunterlagen in die Brailleschrift für Blinde übersetzt werden müssen. Rückblickend fragt er sich heute manchmal: „Wie habe ich das alles geschafft?“ Und als ob das nicht alles schon herausfordernd genug wäre, muss er für jede amtliche Unterstützung als blinder Mensch Papierberge an Formularen ausfüllen und beantragen.

Thomas Bauschert ist nicht alleine, wichtige Partner unterstützen ihn. In enger Zusammenarbeit mit einem orthopädischen Schuhmachermeister und einem Kieferspezialisten erarbeiten die drei für ihre Patienten gemeinsame Lösungen, bei der jeder von ihnen alleine nicht so viel für die Patienten bewirken könnte.

„Meinen Praxisnamen Phoenix habe ich nicht umsonst gewählt.“
Thomas Bauschert, Heilpraktiker

Heute ist Thomas Bauschert im Zentrum seiner Berufung angekommen, immer noch unglaublich wissbegierig, und möchte trotz seiner zwischenzeitlich 59 Jahre so lange wie möglich weiterarbeiten. Noch immer ist sein Alltag nicht alltäglich, immer wieder gilt es aufs neue Herausforderungen zu meistern. Doch das hat den blinden Gesundheitsspezialisten, der täglich von seinem Wohnort Erdmannhausen in die Praxis nach Marbach läuft, ja noch nie abgeschreckt.

Inzwischen kümmert sich Bauschert nicht nur um den Körper oder einzelne Körperteile seiner Patienten, sondern auch um deren Seele und Geist. Dabei kommt vieles zum Vorschein, was sich später oft in handfesten körperlichen Erkrankungen niederschlagen könnte.

Dass er nicht mehr in ein enges 20-Minuten-Behandlungskonzept gepresst wird, ist ihm eine unglaubliche Freiheit: „Wie sollte ich dabei den gesundheitlichen Beschwerden der Menschen auf den Grund gehen?“, fragt der feinfühlige Therapeut rhetorisch.

Mit viel Fleiß und Hingabe hat er sich in den letzten Jahren in eine Hypnoseform eingearbeitet, die er als „eine psychodynamische Hypnose“ bezeichnet. Gewiss, das sei nicht einfach, weil das Wort Hypnose über Jahrmärkte oder andere Events stark und meist negativ belastet ist. Doch die in den Behandlungen erarbeiteten Leitsätze gäben seinen Patienten wieder einen Kompass für ihr Leben. Dafür kommen die Patienten dann aus nah und fern: „Viele kommen von weit her zu mir“, sagt er, der seine Therapieform als „ganzheitlich“ bezeichnet. Und vieles davon bezahlen die Patienten aus eigener Tasche weil nur ein Teil wird von der Krankenkasse übernommen wird.

Im Frühjahr wird Thomas Bauschert 60 Jahre alt. Seine eigene Praxis wird dann halb so alt. Unterstützt wird er seit vielen Jahren von seiner „Praxisfee“, wie er seine Mitarbeiterin bezeichnet. Zu zweit wären sie ein unschlagbares Team und jeder habe vom anderen schon viel gelernt.

Seine Integrationsberaterin jedenfalls freue sich immer, wie sinnvoll bei ihm Fördermaßnahmen für blinde Menschen in Praxiserfolg umgesetzt würde. „Meinen Praxisnamen Phoenix habe ich nicht umsonst gewählt“, denn: „Ich haben meinen Weg nie verlassen.“ Als behindert sieht sich Thomas Bauschert keinesfalls, eher als jemand, der seinem Weg konsequent gegangen ist. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, als er feststellt: „Ich habe mich durch meine berufliche Arbeit nicht nur rehabilitiert, sondern auch integriert.“